Energien für 2022 – Pono

Energien für 2022  – Pono

Pono: als Substantiv: Güte, Gleichgewicht, Führung, richtiges Handeln, Wohlergehen, Fürsorge,

als Adjektiv: angemessen, gut innerlich geführt

als Verb: den nächsten Schritt gehen

im Zusammenhang mit Ho oponopono: Aussöhnung, Herstellen von Gleichgewicht, Vergebung

 

Wie waren Eure Rauhnächte? Habt Ihr besondere Inspirationen für Euch erhalten?

Ich hatte ein wunderbares Treffen mit Freundinnen aus meiner Heilpraktikerausbildung. Dabei hat mich der Satz einer Kollegin über ihre Arbeit mit Babys sehr berührt. Sie erklärt jungen Mütter, dass es völlig okay ist, wenn ein Baby seine Wut und seinen Frust einmal richtig fühlt, und sagt dann: Es braucht manchmal dieses Gefühl um sich aufzurichten.

Wir kennen alle diese magischen Momente, wenn ein Durchbruch geschieht und Menschen auf einmal eine neue Haltung einnehmen. Wut gibt uns Energie. Diese können wir dann nutzen um unser Selbst aufzubauen und zu heilen. Vielleicht hilft die Wut uns an der richtigen Stelle Nein zu sagen, uns zu trennen, bessere Arbeit zu finden oder Verträge neu zu verhandeln.

Wenn wir unser Leben betrachten, wird deutlich, dass es häufig negative Emotionen waren, die uns Kraft und Mut gaben, neue Schritte zu gehen. Was aber passiert, wenn wir wütend und enttäuscht sind und daraus keine „Aufrichtung“ erfolgt? Was macht diese Dauerverletzung mit uns?

Wenn wir uns in der Welt umsehen und auch ehrlich durch unserer eigenen Lebensfelder gehen, wird deutlich, dass diese Dauerschleife aus negativen Gefühlen viel zu viel Kraft kostet und uns und andere permanent verletzt. Spirituell gesehen ist das die dreidimensionale Matrix aus Hilflosigkeit und Gewalt, in der immer die anderen Schuld sind und wir uns klein und voller Scham fühlen. In dieser Wirklichkeit tobt dann ein oft zu scharfer Verstand und will um jeden Preis Recht haben. Die Welt wird in gut und böse, in richtig und falsch eingeteilt und man versucht verzweifelt ein verletztes Herz zu beschützen, indem es so tief vergraben wird, wie nur möglich.

Angst, Rechthaben, Schwarzweißdenken, Schuldzuweisungen- das sind innere Zustände wenn, und kurz bevor die Psyche erkrankt ist. Dann sind wir in unserem Erleben bereits zerstückelt und nicht mehr mit der Gesamtheit des Seins verbunden. „Trennen und Beherrschen“ ist das Paradigma dieser Wirklichkeit. Oder: Vermeiden, Verletzen und Kontrollieren, statt Verstehen, Verbinden und Verantwortung.

Wut ist weder gut noch schlecht, ebenso wie Fleisch essen, impfen, Alkohol trinken, sich scheiden lassen. Wir leben in einer Wirklichkeit der Relativität. Alles hat seinen Platz und seine Zeit. Das Leben kennt nur wenige absolute Wahrheiten. Liebe ist eine davon und sie führt uns sicher durch die Welt der vorübergehenden Wirklichkeiten. Keine Wahrheit bleibt in der Liebe unverbunden oder widersprüchlich. Die Quantenphysik kann dies greifen, die Mechanik konnte das noch nicht. Und so stochert unser Verstand oftmals noch im wenn, dann… statt im sowohl als auch.

Ich habe einmal ein sehr berührendes Channeling mit der Tierwelt erfahren dürfen. Es wurde  mir gezeigt, wie die diversen Verträge über das Miteinander der Lebewesen auf der Erde gemacht wurden. Mit dem Absturz in die dreidimensionalen Wirklichkeiten sind Verträge entstanden, bei denen Tierarten sich als Nutztiere angeboten haben, bis wir in der Lage sein werden, energetisch ganz anders zu leben. Vieles in unserer biologischen Evolution ist stark relativ, das heißt vorübergehend, aber für unseren Körper und unser Sein jetzt und hier, wesentlich. Wir können bestimmte Transformationsschritte nicht kopfgesteuert, ruckartig und zur Unzeit gehen. Alles darf sich entwickeln in Liebe und Verbundenheit.

Don`t control-be connected.

Die Schöpfungsräume der höherdimensionalen Felder folgen diesem Prinzip. Verbundensein sein und von Liebe geführt ist leicht, wenn wir ähnlich schwingen und bei uns sind. Es ist mehr als eine Zerreißprobe, wenn nicht. Krebszellen wissen nicht mehr, was sie sind und zu wem sie gehören. Das kennen wir auch aus dem menschlichen Miteinander. Verletzlichkeit, Angst und Schmerz durchziehen das Menschheitsfeld. Sie sind Teil unserer Wirklichkeit. Wird das besser, wenn wir mit aller Härte dagegen kämpfen, Selbstoptimierung nutzen um zu ignorieren, zu werten und zu verdrängen?

Wenn wir das Leben beobachten, sehen wir, dass viel Kraft durch scheinbar negative Situationen aufgebaut wird. Kinder reifen durch Angst und Krisen, ebenso wie erwachsene Menschen. Wir stecken in dieser Ambivalenz, dass wir glauben im Leben kann man alles richtig machen – und das wird dann belohnt und wir sind permanent glücklich. Ich höre in Gesprächen oft diese Sätze: Ich habe doch alles richtig gemacht, immer alles getan…., es gut gemeint. Und dann stellen wir fest, dass wir dabei ziemlich angestrengt sind und/oder unerfüllt. Erstaunlicherweise zeigt sich oftmals, wenn etwas scheinbar schief läuft oder wir vermeintliche Fehler machen, dass daraus Stärke und Wunder erwachsen.Wenn Wahrheiten nicht mehr eindeutig sind, helfen sie uns zu wachsen. Wir sind aufgefordert die nächsthöhere Perspektive einzunehmen. Das führt zu Verstehen, Integration, Gleichgewicht oftmals auch Versöhnung in uns und im Außen.

Verbundensein  – im Gleichgewicht – Ge – Recht – Sein ist eine große Herausforderung. In der Menschheitsgeschichte wurde dieser Weg von großen Lehrern wie Jesus, Mohammed und Buddha gelehrt. Der Weg der Mitte, des Herzen, der Gegenwart der Liebe in all ihren Formen. Die Liebe vermag alles zu verbinden, zu transformieren und zu verantworten. Der Weg der Mitte erfordert Empathie, großen Mut, die Akzeptanz verletzlich zu sein und  zu verletzen, die Bereitschaft für wahre (Schöpfer)Macht und Geliebt sein – bedingungslos.

Das ist Meisterschaft und ein Weg, der sich in den Seelen im Laufe vieler Leben aufbaut. Die Lebensgesetze reihen Gutes mit Schlechtem, Hässliches mit Schönem, Krankheit und Wohlbefinden, Werden und Vergehen nahtlos aneinander. Meine Zaunkönigin ist im letzen Sommer ohne sonderliche Trauer davon geflogen, als das Eichhörnchen sich ihre Küken geholt hat. Ich fühlte mich als Versagerin, weil ich das Nest nicht beschützen konnte und channelte den Vogel. Sie war viel neutraler in ihrer Wahrnehmung, weil Vögeln, das Seelen- Leben, das Hin-und Hergleiten zwischen den Welten und ihren Formen bewusster ist. Sie träumte schon wieder von Freiheit und Sommer ohne mütterliche Verpflichtungen. Richtig und Falsch, Drama oder Erfahrung, Verlust oder Expansion das sind verschiedene Perspektiven der einen Wirklichkeit, je nach dem, wo wir zeit/räumlich stehen.

Wenn wir unsicher sind, was unseren Weg betrifft, können wir in unsere Mitte gehen – das Herz. Hier fließen alle Lebensströme und Bewusstseinsfelder zusammen. Auch der Verstand und das Ego haben hier ihren geschätzten Wert und Platz. Im Herzen können individuelle und kollektive, menschliche und meisterliche Wahrheiten zueinander ins Gleichgewicht gebracht werden. Jede Seele steht woanders auf ihrem Weg, hat ihre eigene Geschichte von Verlust und Energieaufbau. So kann es gerade richtig sein, Wut zu erleben, Abgrenzung zu schaffen, oder aber diese Gefühle loszulassen und Liebe und Verbundenheit zuzulassen. Pono ist im Huna ein Ausdruck für ein Lebensgesetz, dass diese flexible, auf die fließenden Wahrheiten abgestimmte und von den inneren Welten geführte Lebenshaltung beschreibt. Pono wird ein großes und wichtiges Lernfeld in 2022. Balance der Kräfte, flexibel und ausgleichend sein können, Gerechtigkeit leben und erfahren, sich von innen führen lassen.  Dafür darf viel losgelassen und bereinigt werden. Die ersten Monate bis Ostern werden Lichtwesen aus dem violetten Strahl dies für und mit der Erde tun. Angefangen von Lady Portia und Saint Germain bis zu Lady Kuan Yin. Die violette Flamme in all ihren Facetten wird uns begleiten und unterstützen. Ich wünsche Euch viel Befreiung und Freisetzung, Balance und Neuordnung mit ganz viel Liebe….